Im Einklang mit dem Leitbild der Stadt Böblingen vernetzt sich die Friedrich-Schiller-Realschule optimal mit ortsansässigen Hochtechnologieunternehmen. Dies wird jährlich für alle 100 bis 120 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 während der vor den Pfingstferien durchgeführten MINT-Woche erlebbar. Besonders erfreulich ist immer wieder die Bereitschaft verschiedenster Firmen ihre Pforten zu öffnen und den Jugendlichen einen Einblick in die faszinierende Welt der Informatik, des technischen Produktdesigns, den Automobilbau oder der Laser-Schweißtechnik zu geben. ZahlreicheWeltmarktführer in Ihrer jeweiligen Branche –  freuen sich immer wieder über den Austausch mit ihren Auszubildenden von morgen. Dass bereits einzelne Tropfen von Begeisterung Wellen zu schlagen vermögen, zeigt die Rückmeldung der Schülerinnen und Schüler: 80% geben in der Rückmeldung am Ende der Woche an, dass ihnen die Firmenerkundung gut oder sogar sehr gut gefallen hat.

Im Land des Exportweltmeisters ohne Bodenschätze kommt den Tüftlern und Technikern eine kaum zu überbietende Bedeutung zu. Laut MINT-Frühjahrsreport des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlen weiterhin sehr viele Fachkräfte. Für die Auszubildenden ergeben sich dadurch häufig attraktive finanzielle Bedingungen – sie sind begehrt! Die Konzeption der MINT-Woche weist diesbezüglich alle Merkmale einer Win-Win-Situation auf. Jugendliche ebenso wie die ortsansässigen Unternehmen unterstützen einander auf dem Weg zum zukünftigen Erfolg. Der Einstieg in die Berufsausbildung nach dem erfolgreichen Abschluss an der FSR scheint nur noch Formsache. 

Deutschland belegt bei den Patentanmeldungen in der Regel einen Spitzenplatz. Dass dies auch zukünftig so bleiben kann, zeigt das große Interesse der Achtklässler an den unterschiedlichen allesamt von engagierten FSR-Lehrern in der MINT-Woche angebotenen Workshops. Die Palette weist stets eine fantastische Vielfalt quer durch alle MINT-Wissenschaften auf: Roboterprogrammierung, physikalische Experimente, computerbasierte künstlerische Anwendungen, biologische Präparationen, Tier- und Organuntersuchungen, mathematische Problemstellungen und Anwendungenbis hin zur Herstellung von Wildkräuter-Dips und biologischen Kosmetika.

Nach den individuellen Workshops am Freitagvormittag endet die Woche mit dem gemeinsamen Finale, in dessen Rahmen sich die Jugendlichen noch kreativ betätigen und einige bemerkenswerte Erkenntnisse zutage fördern. Selbstverständlich hat die MINT-Wochenicht das Ziel, alleRealschüler in den MINT-Bereich zu vermitteln. Dennoch äußern regelmäßig über 70% der befragten Schülerinnen und Schüler, dass ihnen die Workshops gutoder gar sehrgutgefallen hätten.

Sind es bei der Auftaktveranstaltung noch 21%, die sich gutvorstellen können, einen MINT-Beruf zu ergreifen, erhöht sich dieser Prozentsatz im Verlauf der Woche auf über 30%. Im Einklang damit steht die Zahl der Achtklässler, für die nach eigenen Angaben ein technischer Beruf überhaupt nicht infrage kommt: beim Auftakt 21%, nach Abschluss der Woche nur noch 14%.

Am meisten allerdings freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer der FSR über folgende Rückmeldung ihrer Schüler: Ungefähr drei Viertel aller Teilnehmer bekunden im Anschluss an die Woche „verstärkte Lust auf“ den Unterricht in Mathematik, Physik, Biologie bzw. Chemie.

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